In der kommenden Zeit stellen wir unseren Lesern immer wieder Tipps vor, wie man an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren kann. Diesmal geht es darum, wie man auch an heißen Tagen entspannt durch den Tag kommt.

Zur Erfrischung erstmal kalt duschen? Auf was sollte ich bei der Kleidungswahl achten? Und ist das Schnitzel mit Pommes zum Mittag eine gute Idee? Wir klären auf.

1. Ab unter die Dusche – aber nicht zu kalt.

Es gibt natürlich ein paar schnelle Tipps, wie man seinen Körper etwas Erfrischung schenken kann. Kaltes Wasser an die Ohrläppchen zum Beispiel wirkt Wunder, auch kann man sich kaltes Wasser auf die Unterarme laufen lassen. Das geht auch unterwegs. Daheim lohnt sich ein feuchtes Tuch, dass man sich auf die Stirn, die Beine, Arme oder den Nacken legen kann, das kühlt nicht nur, sondern entspannt auch. Tipp: Eine Sprühflasche mit Wasser befüllen, ab damit in den Kühlschrank, nach ein bis zwei Stunden rausholen – damit kann man seine Haut immer wieder etwas besprühen und kühlt den Körper sanft von außen.

Auf zu kaltes Duschen sollte man dagegen lieber verzichten. Das bringt zwar schnelle Erfrischung, hat aber auch negative Seiten. Zum einen stresst man den Körper sehr, der Kreislauf wird zu schnell angeregt, was mitunter zu Problemen führen kann. Außerdem schließen sich die Poren und es kann zu einem Hitzestau kommen. Heißt: Man schwitzt umso mehr.

Darum lieber lauwarm duschen, das öffnet die Poren und so kann die Körperwärme besser entweichen.

2. Dresscode „Luftig weit“

Bei heißen Temperaturen lautet die Devise bei der Kleidungswahl: Luftig weit. Und natürlich sollte man auch darauf achten, aus welchem Material die Kleidung ist. Wichtig ist, dass Luft zwischen Haut und Kleidung kommen kann. Enge Hosen oder Oberteile fallen da eigentlich raus. Und atmungsaktiv sollte das Ganze sein. Also lieber auf Baumwolle oder Leinen setzen – Viskose ist auch in Ordnung, Seide auch. Auf Kleidung mit einem hohen Polyester- oder Nylon-Anteil sollte man dagegen verzichten.

Mit der richtigen Farbwahl kann man übrigens auch punkten an heißen Tagen. Helle Farben reflektieren Licht und Wärme besser als dunkle Kleidung. Die speichert die Wärme besser und man braucht sich nicht wundern, wenn man schwitzt. Darum lieber das schwarze T-Shirt oder Oberteil im Schrank hängenlassen.

3. Salat statt Schnitzel

Dass man an heißen Tagen viel trinken sollte (rund 3 Liter), hatten wir ja schon in Folge 1 unserer AWO-Sommer-Tipps beschrieben. Aber auch beim Essen gibt es ein paar Dinge zu beachten. Schnitzel- und Bratenfans müssen jetzt stark sein, denn lockere Sommerküche ist das nicht. Warum? Weil tierisches Eiweiß die Wärmeproduktion im Körper anregt, was man an eh schon heißen Tagen jetzt nicht unbedingt zusätzlich braucht. Darum einfach mal auf einen Salat oder Obst setzen – das birgt nicht nur Vitamine und ist eine zusätzliche Flüssigkeitsquelle (etwa Gurken, Tomaten, Erdbeeren oder Melone), sondern liegen auch nicht schwer im Magen.

Text: Alexander Bauer, Foto: AWO Kreisverband Bayreuth-Stadt