Name: Susanne R.
Einsatzstelle: OGS Graf-Münster-Gymnasium/ Kindertagesstätte/FSJ
Alter: 19 Jahre
Wie sind Sie zu dieser Stelle gekommen?
„Ich habe in der Zeitung davon gelesen und auch durch eine Bekannte bin ich darauf aufmerksam geworden.“
In welchen Bereichen waren/sind Sie eingesetzt? Welche Aufgaben haben Sie?
„Vormittags bin ich in der Kindertagesstätte. Dort übernehme ich ganz allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B. beim Essen zubereiten helfen. Auch bin ich hier für die Freizeitgestaltung der Kinder zuständig. Nachmittags bin ich in der offenen Ganztagsschule. Dort betreue ich die Kinder bei den Hausaufgaben und verbringe dann auch die restliche Zeit mit ihnen. Also auch hier bin ich für die Freizeitgestaltung der Kinder verantwortlich.“
Was gefällt Ihnen an ihrer Stelle besonders gut?
„In der Kindertagesstätte gefällt mir vor allem die Übernahme von Verantwortung und das mir auch so viel Vertrauen entgegengebracht wird. In der offenen Ganztagsschule gefällt es mir auch einmal die andere Seite der Medaille zu sehen. Ich war früher nämlich selbst einmal in einer solchen Betreuung und erfahre durch meine jetzige Stelle wie es ist selbst Betreuerin zu sein. Auch das Team und ganz allgemein das Arbeitsklima ist sehr gut.“
Was motiviert Sie, diese Aufgabe zu übernehmen?
„Generell motivieren mich die Kinder, die ich betreue. Außerdem kann ich meine eigenen Grenzen „austesten“ und sammle erste Erfahrungen für das Berufsleben. Ich kann herausfinden ob ich überhaupt für einen sozialen Beruf geeignet bin.“
Was ist Ihnen bisher schwer gefallen/fällt Ihnen schwer?
„Mit dem Durchsetzungsvermögen habe ich manchmal so meine Schwierigkeiten. Vor allem bei den ganz Kleinen in der Kindertagesstätte ist das nicht immer leicht. In der offenen Ganztagsschule ist es auch nicht immer einfach die Respektperson zu sein, da der Altersunterschied relativ gering ist.“
Welche Unterstützung haben Sie erfahren? Wie haben Sie gelernt damit umzugehen?
„Ich bekomme immer ein Feedback von meiner Chefin und es gibt auch Mitarbeitergespräche. Bei Problemen oder Fragen ist immer jemand da den ich ansprechen kann.“
Was könnte die AWO in Ihrem Aufgabenbereich verbessern?
„Ich habe ja eine zweigeteilte Stelle. Hier finde ich, dass die Abstimmung zwischen den einzelnen Bereichen verbessert werden könnte.“
Was nehmen Sie an Erfahrungen für die Zukunft mit? Hat diese Aufgabe /Stelle Auswirkungen auf ihre Zukunftsplanung?
„Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass ein Freiwilliges Soziales Jahr viel mehr bringt als ein „normales“ Praktikum. Für meine Zukunftsplanung kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich eher mit Jugendlichen als mit kleinen Kindern arbeiten möchte. Auch hat diese Erfahrung Einfluss auf meinen weiteren beruflichen Werdegang. Ich möchte Elementarpädagogik studieren.“
