Name: Christine C.
Einsatzstelle: ambulante Einzelbetreuung/ehrenamtlicher Helferkreis
Alter: 56 Jahre
Wie sind Sie zu dieser Stelle gekommen?
„Eine langjährige Bekannte hat mich darauf aufmerksam gemacht. In meinem Fall handelt es sich bei dieser Bekannten um die Tochter der Dame, die ich betreue.“
In welchen Bereichen waren/sind Sie eingesetzt? Welche Aufgaben haben Sie?
„Ich übernehme die ambulante Einzelbetreuung von Frau A. Meine Hauptaufgaben erstrecken sich über den Bereich der Betreuung und Beschäftigung. Ich mache Handmassagen, Gymnastikübungen, Gedächtnistraining und vor allem Kreuzworträtsel. Frau A. ist da teilweise fitter als ich.“
Was gefällt Ihnen an ihrer Stelle besonders gut?
„Besonders gut gefällt mir ganz allgemein der Umgang mit Frau A. Sie ist, mit ihren 99 Jahren, eine so faszinierende Frau. Sie beeindruckt mich einfach immer wieder aufs Neue. Auch finde ich es schön Frau A. zu fördern und zu fordern. Man merkt teilweise, dass das wirklich etwas bringt.“
Was motiviert Sie, diese Aufgabe zu übernehmen?
„Ich habe viel Spaß und empfinde viel Freude wenn ich mit Frau A. zusammen bin. Man merkt, dass Frau A. aktiviert wird und auch immer mitmacht. Gerade beim Lösen der Kreuzworträtsel blüht sie auf. So werden ja auch die „grauen Zellen“ wieder aufgefrischt. Das finde ich einfach toll. Auch motiviert mich die Tatsache, dass ich durch meine Hilfe Frau A.´s Tochter entlaste. Sie übernimmt die Pflege vollkommen alleine und kann sich an dem Tag, an dem ich da bin, einfach nur mal um sich selbst kümmern.“
Was ist Ihnen bisher schwer gefallen/fällt Ihnen schwer?
„Eigentlich nichts.“
Welche Unterstützung haben Sie erfahren? Wie haben Sie gelernt damit umzugehen?
„Generell habe ich eigentlich gar nicht so viele Fragen. Aber wenn wirklich was sein sollte, dann kann ich mich immer an Frau Petra Eckert, das ist die Person, die die Helferkreisschulungen durchführt, wenden. Bei Problemen und Fragen ist sie meine Ansprechperson.“
Was könnte die AWO in Ihrem Aufgabenbereich verbessern?
„Ich bin voll zufrieden.“
Was nehmen Sie an Erfahrungen für die Zukunft mit? Hat diese Aufgabe /Stelle Auswirkungen auf ihre Zukunftsplanung?
„Ich nehme nur positive Erfahrungen mit. Vor allem für meine eigene Zukunft. Ich weiß jetzt einfach wie es ist sich um ältere und demenzkranke Personen zu kümmern. Dadurch kann ich Freunden und Angehörigen, die Pflegeleistungen durchführen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für meine eigene Zukunft weiß ich, dass ich so etwas auf jeden Fall weiter machen möchte. Zum Ausgleich möchte ich aber auch noch zusätzlich einfach etwas komplett anderes machen, z.B. Babysitten. Das habe ich schon einmal gemacht und mir tut diese Abwechslung richtig gut.“
